Willkommen bei der
Stiftung zur Förderung der Essayistik

Die Stiftung zur Förderung der Essayistik verfolgt das Ziel, stilistisch herausragende Essays auszuzeichnen, die in deutscher Sprache sowie im Geist des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland verfasst wurden.

Die Stiftung wurde nach vielen Jahren der Inaktivität neu belebt. Seither wird in Verbindung mit der Stadt Regensburg der Regensburger Preis für Essayistik verliehen.

Geschichte

Die Stiftung für Essayistik ging nach mehr als 15 Jahren der Inaktivität aus der ehemaligen Friedrich Märker Stiftung für Essayisten hervor.

In Verbindung mit der Stadt Regensburg wird seit 2019 jährlich der Regensburger Preis für Essayistik verliehen.

Friedrich Märker

Friedrich Märker (1893-1985) studierte von 1913 bis 1916 Literaturwissenschaft und Philosophie. Nach beruflichen Anfängen als Dramaturg an verschiedenen Schauspielhäusern Deutschlands war er in den 1920er und 1930er Jahren als Journalist und Schriftsteller tätig. Neben Literaturkritiken und feuilletonistischen Artikeln veröffentlichte er pseudowissenschaftliche Sachbücher zur Charakterkunde und Physiognomik, in denen er rassistische Stereotype verbreitete. Nach dem Regierungsantritt der Nationalsozialisten bekräftigte er deren Rassenideologie in seinen Schriften und bezeichnete sich selbst als Rassenkundler. Ab 1940 distanzierte sich Märker vom Regime und äußerte Kritik an der vorherrschenden Ideologie.

Regensburger Preis für Essayistik

2019 wird in enger Kooperation mit der Stadt Regensburg erstmals der Regensburger Preis für Essayistik vergeben.

Der Preis selbst ist mit 5.000 Euro dotiert.

Die Stadt Regensburg unterstützt die Preisverleihung selbst mit weiteren 5.000 Euro.

c/o Staatliche Bibliothek Regensburg
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